Leihmeerschweinchen

Ein Meerschweinchen ist nicht da das es ständig rumgereicht wird. Bei uns wird ein Meerschweinchen einmal maximal zwei mal verliehen und dann bleibt es in seiner Gruppe. 

 

Leihmeerschweinchenvertrag 

 

Das Leihmeerschweinchen wird zu dem Zweck verliehen, einem verwitwetem Meerschweinchen bis zu dessen Ableben Gesellschaft zu leisten. Der neue Besitzer des Leihmeerschweinchens verpflichtet sich, das Tier artgerecht zu halten und nicht mit dem Tier zu züchten. Für die Pflege- und Tierarztkosten während der Leihzeit kommt der neue Besitzer in voller Höhe auf. 

Darüber hinaus hat der Besitzer das Recht, das Tier jederzeit dem Eigentümer zurückzugeben. In diesem Fall gibt Kaufpreis (Leihgebühr) oder Kastrationsgebühr nicht zurück. 

Ausnahme: Aufgrund der Außenhaltung ist es während der kalten Jahreszeit nicht möglich ein Meerschweinchen aus Wohnungshaltung zurückzunehmen. Der Eigentümer kann das Meerschweinchen auch nur zurücknehmen wenn er gerade den Platz dazu hat. Dazu wird sich aber sicher eine andere Lösung finden. 

Der neue Besitzer hat außerdem das Recht, das Tier zu behalten und wird dann automatisch zum Eigentümer des Tieres. Jedoch darf das Tier nicht ohne meine Zustimmung an Dritte veräußert oder verliehen werden. 

Sollte der Partner des Leihmeerschweinchens durch eine Infektionskrankheit sterben, so muss das Leihmeerschweinchen solange bei dem Besitzer bleiben, bis eine Ansteckung ausgeschlossen ist, damit der  Tierbestand bei den  Teddyquieker nicht gefährdet ist . Sollte das Leihmeerschweinchen zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Rückgabe, in der Regel nach dem Tod des Partnermeerschweinchens, an einer Infektionskrankheit  erkrankt sein, so muss es bis zur vollständigen Genesung  beim Besitzer verbleiben. Das gilt auch für einen Befall von Endo- oder Ektoparasiten. (z. B. Milben, Würmer, Kokzidien, Pilze)